Lorem ipsum Dolor
Lorem ipsum Dolor
Startseite/Aktuelles Unser Verein Spiellokal Impressum Zuletzt geändert
und Katerstimmung, manchmal auch alles  an einem einzigen Abend. In der ersten Runde hatte unsere erste Mannschaft  am Dienstag mit Unterhaching 3 gleich einen Topfavoriten ihrer Gruppe zu Gast, gegen den wir uns dennoch ein respektables Ergebnis erhofften. Doch am Ende waren die Rollen klar verteilt: Die Hachinger gewannen an 7 von 8 Brettern und feierten Karneval, wir hingegen  Aschernmittwoch. Wobei die Niederlage - abgesehen von der rekordverdächtigen Höhe - nicht ganz unwartet kam, denn die Mannschaftsaufstellung von Unterhaching 3 war im wahrsten Sinne des Wortes "nicht von schlechten Eltern": vorne vier starke Jugendliche, die uns z.T. von  Kirchseeon-Open gut bekannt waren, angeführt von "the next Generation" der Familien Czap und Demir, ergänzt um ein paar gestandene Spieler im 1700/1800er-Bereich. Die Boygroup aus der Münchner Vorstadt heizte uns dann am Brett auch gleich ordentlich ein, doch die Kirchseeoner Altrocker hielten zunächst tapfer dagegen. Erst nach mehr als zwei Stunden fielen die ersten Entscheidungen: Herbert Niedergesäss musste sich an Brett 1 in einem verlorenen Endspiel geschlagen geben.  Bei Günther Utz  sah es im Endspiel zunächst besser aus,  bis sein Gegner plötzlich einen Freibauern in Marsch setzte,  der nur durch Figurenopfer zu bremsen war. Gar nicht bis ins Endspiel kam hingegen Horst Höntschke,  der einem fürchterlichen  Schwerfigurenangriff zum Opfer fiel, bei dem der Gegner lehrbuchmäßig mit der gesamten Artillerie, Kavallerie und Infanterie die königliche Leibwache auf g7 attackierte. Nachdem auch Jürgen Ströhmann verlor, stand es schon 0:4 gegen uns, und meine Partie war zu diesem Zeitpunkt wohl ebenfalls schon nicht mehr zu retten. Nun ja, mich hatte gleich in der Eröffnung wieder mal der Hafer gestochen und zu riskanten frühen Bauernvorstößen nach e5 und d6 verleitet, nach dem Motto "die Jecken sind los". Mein Gegner ließ sich von diesem närrischen Treiben jedoch nicht beeindrucken, und am Schluss war ich es, der die Übersicht, Zeit und die Partie verlor. Unsere beiden Ersatzspieler Bernhard  Bettinger und Wolfgang Seiberl kämpften dann noch wacker bis zur Zeitkontrolle um Ergebnis- kosmetik, konnten aber in hoher Zeitnot ihre Stellungen jeweils nicht halten. Kompliment aber an Wolfi,  der erst kurzfristig  eingesprungen war und bis zur letzten Sekunde hartnäckig Widerstand leistete. Den einzigen halben Punkt des Abends holte für uns schließlich Mike Lausmann. Er hatte zwar wie üblich seine Partie im Griff und auch einen Mehrbauern auf dem Brett, doch das war bei ungleichfarbigen Läufern leider ein Randbauer mit falschem Umwandlungsfeld, der sich nicht zum Sieg verwerten ließ, so dass man sich auf Remis einigte. Insgesamt also eine historische 0,5:7,5-Klatsche,  die sicher etwas zu hoch ausgefallen ist, aber die uns deutlich zeigt, wo wir stehen, nämlich in jedem Fall näher am Abstieg als am Aufstieg. Nun kommt es darauf an, diesen Fehlstart in den nächsten Spielen so schnell wie möglich vergessen zu machen - jedenfalls darf unsere Mannschaftspunkte-Fastenzeit nicht bis Ostern dauern. Christian Langer
11.05.2015
Termine Kirchseeon Sparda Bank Open Münchner Mannschaftsmeisterschaft Vereinsmeisterschaft Sonstige Turniere und Aktionen Jugend Archiv