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starke Jugendliche, die uns z.T. von  Kirchseeon-Open gut bekannt waren, angeführt von "the next Generation" der Familien Czap und Demir, ergänzt um ein paar gestandene Spieler im 1700/1800er-Bereich. Die Boygroup aus der Münchner Vorstadt heizte uns dann am Brett auch gleich ordentlich ein, doch die Kirchseeoner Altrocker hielten zunächst tapfer dagegen. Erst nach mehr als zwei Stunden fielen die ersten Entscheidungen: Herbert Niedergesäss musste sich an Brett 1 in einem verlorenen Endspiel geschlagen geben.  Bei Günther Utz  sah es im Endspiel zunächst besser aus,  bis sein Gegner plötzlich einen Freibauern in Marsch setzte,  der nur durch Figurenopfer zu bremsen war. Gar nicht bis ins Endspiel kam hingegen Horst Höntschke,  der einem fürchterlichen  Schwerfigurenangriff zum Opfer fiel, bei dem der Gegner lehrbuchmäßig mit der gesamten Artillerie, Kavallerie und Infanterie die königliche Leibwache auf g7 attackierte. Nachdem auch Jürgen Ströhmann verlor, stand es schon 0:4 gegen uns, und meine Partie war zu diesem Zeitpunkt wohl ebenfalls schon nicht mehr zu retten. Nun ja, mich hatte gleich in der Eröffnung wieder mal der Hafer gestochen und zu riskanten frühen Bauernvorstößen nach e5 und d6 verleitet, nach dem Motto "die Jecken sind los". Mein Gegner ließ sich von diesem närrischen Treiben jedoch nicht beeindrucken, und am Schluss war ich es, der die Übersicht, Zeit und die Partie verlor. Unsere beiden Ersatzspieler Bernhard  Bettinger und Wolfgang Seiberl kämpften dann noch wacker bis zur Zeitkontrolle um Ergebnis-kosmetik, konnten aber in hoher Zeitnot ihre Stellungen jeweils nicht halten. Kompliment aber an Wolfi,  der erst kurzfristig  eingesprungen war und bis zur letzten Sekunde hartnäckig Widerstand leistete. Den einzigen halben Punkt des Abends holte für uns schließlich Mike Lausmann. Er hatte zwar wie üblich seine Partie im Griff und auch einen Mehrbauern auf dem Brett, doch das war bei ungleichfarbigen Läufern leider ein Randbauer mit falschem Umwandlungsfeld, der sich nicht zum Sieg verwerten ließ, so dass man sich auf Remis einigte. Insgesamt also eine historische 0,5:7,5-Klatsche,  die sicher etwas zu hoch ausgefallen ist, aber die uns deutlich zeigt, wo wir stehen, nämlich in jedem Fall näher am Abstieg als am Aufstieg. Nun kommt es darauf an, diesen Fehlstart in den nächsten Spielen so schnell wie möglich vergessen zu machen - jedenfalls darf unsere Mannschaftspunkte- Fastenzeit nicht bis Ostern dauern. Christian Langer Do., 26.2. , MMM 1. Runde, SF 1932 Dachau 2 - Kirchseeon 2 2. Mannschaft „übertrumpft“ die Erste! 2 Tage, nachdem unser Team 1 sang- und klanglos mit ½ : 7 ½ gegen den SC Unterhaching 3 untergegangen war, glaubte die 2. Mannschaft, darauf noch ein „i-Pünktchen“ setzen zu müssen: die Niederlage gegen den SF 1932 Dachau 2 fiel mit 0 : 8 noch drastischer aus. Allerdings stand unser Oktett um Mannschaftsführer Rudi König von Anfang an auf verlorenem Posten – nach DWZ lag der Vergleich bei 1706 : 1382. Dass es aber so schlimm kommen würde, hatte niemand erwartet. Wegen plötzlicher Erkrankung von Klaus Kuchenbaur blieb Brett 2 unbesetzt – der erste Punkt war weg.  Am Spitzenbrett saß Rüdiger Rosarius (DWZ 1387) einem übermächtigen Widersacher (DWZ 1848) gegenüber, musste erwartungsgemäß auch als Erster die Waffen strecken. Nicht viel besser erging es den beiden Turnier-neulingen Benno Menzner (Brett 5) sowie Manfred Sichler (8), beide ohne DWZ, die sich mit erfahrenen Turnierhasen konfrontiert sahen und nach längerer, aber vergeblicher Gegenwehr kapitulierten. Unerwartet lange Zeit brauchte der Gegner von Gerhard Ziegler (6), um angesichts seiner deutlichen spielerischen Vorteile (DWZ 1709 : 1016) zum Sieg zu kommen. Am längsten hielten sich die Routiniers Kurt Franz (7), Rudolf König (4) und Franz Obpacher (3), die es ebenfalls mit wesentlich stärkeren Spielern zu tun hatten, doch war auch für sie nach 3 ½ Stunden das Match zu Ende. Jetzt ist nur zu hoffen, dass die nächste Begegnung nicht ganz
11.05.2015
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